Das Mittelalter – Städte als Anzugspunkte der unfreien Landbevölkerung

Das Mittelalter war kein statisches Zeitalter, auch wenn Freizügigkeit für die Mehrheit der bäuerlichen Bevölkerung fast nicht existierte.

Die mittelalterlichen Städte waren bereits Zentren von Migration. Mit dem Fernhandel entfalteten sich im deutschsprachigen Raum z.B. Augsburg und Nürnberg als solche Orte in Mitteleuropa. Gleiches galt für die oberitalienischen Städte, die zu Zentren des überregionalen Handels wurden. Auch Bildung führte zu Migrationsbewegungen. Im Spätmittelalter entstanden Universitäten z. B. in Bologna, Paris, Prag, Wien, Heidelberg, die zunehmend wandernde „Scholaren“ (Gelehrte) anzogen. Zum Beruf des Handwerkers gehörte seit dem Mittelalter die Wanderzeit als Geselle. Und die „freie Stadtluft“ wie auch die wirtschaftlichen Möglichkeiten des städtischen Lebens zogen die unfreie Landbevölkerung an.

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