Buch

"Celia Se Pudre" von Héctor Rojas Herazo

Datierung: k.A. oder unbek.. Standort: BAWUE

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Der 1978 in Bogotá geborene und aufgewachsene Carlos Pinillos Morales kam im Jahre 2007 nach Deutschland, um in Ludwigsburg Kulturmanagement zu studieren. Nach seinem Bachelor-Abschluss wechselte er an die Universität Stuttgart. In Kolumbien hatte er bereits ein Studium der Literaturwissenschaft erfolgreich abgeschlossen. Auch wenn er schon seit seiner Ankunft in Deutschland nicht mehr in Kolumbien gewesen ist, hält er den Kontakt zu seinem Heimatland durch regelmäßige private Telefonate oder auch durch geschäftliche Beziehungen (im Bereich Band-Management und Musik-Vertrieb) aufrecht. In seinem Stuttgarter Zimmer werden auch die kulturellen Verbindungen zu seiner Heimat sichtbar: Neben einem traditionell zur "Fiestas en Corraleja" getragenen Hut und einem Poncho-ähnlichen Ruana, ist es der 1986 erschienen Roman "Celia se pudre" des kolumbianischen Autors Héctor Rojas Herazo (1921-2002), den Carlos Pinillos als seine Bibel bezeichnet. Die Geschichte hält ihn bis zur letzten Seite in ihrem Bann, sie entlässt ihn nicht, ohne dass er weinen und lachen musste. Nicht nur, dass das umfangreiche Buch zu den persönlichen Favoriten von Carlos Pinillos gehört, auch seine Abschlussarbeit in Literaturwissenschaft schrieb er über diesen Roman. Héctor Rojas Herazos Stil kann dem in Lateinamerika unter Autoren weit verbreiteten magischen Realismus zugeordnet werden, mit dessen bekanntestem Vertreter, dem Nobelpreisträger Gabriel Garcia Márquez, Herazo 1949 bei der Tageszeitung "El Univeral" arbeitete.

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